Sonderseite
Bürgerinitiative (BI) Geldautomat Fellingshausen

Verehrte Besucher dieser Homepage, sehr geehrte Interessenten!

Sie waren bislang einen anderen Auftritt der Bürgerinitiative "Geldautomat Fellingshausen"gewohnt. Nach nunmehr zwei Jahren sind wir der Meinung: "Weniger ist mehr". Soll heißen: Die zuletzt zehn Sonderseiten, die nahezu jeden Schritt auf dem Weg zu dem Geldautomaten nach dem  "Modell Fellingshausen" beschrieben und sich mit dem Problem "Bargeldabschaffung" beschäftigt haben, wurden bis auf Weiteres entfernt.

"Weniger ist mehr!". - In der nachfolgenden objektiven Video-Präsentation sind in übersichtlicher Form  die wesentlichen Meilensteine hin zum "Modell Fellingshausen" abgebildet, ergänzt durch einige Videosequenzen, deren Veröffentlichung uns wichtig erscheint. Thema "Bargeldabschaffung" ist brandaktuell, wird aber in der Öffentlichkeit und seitens der Politik kaum zur Sprache gebracht.
Warum eigentlich nicht?  - Siehe unten auf dieser Seite.

Nehmen Sie sich bitte einige Minuten Zeit zum Betrachten dieser Präsentation, die Mitte August 2017 neu erstellt und u.a. auch anlässlich des Brunnenfestes Fellingshausen am 26. u. 27. Aug. 2017 im Pavillon
"Gemeinsam für Fellingshauen" gezeigt wurde. Bitte klicken Sie den Pfeil im Bild an.

Cardpoint-Geldautomat an der MZH in Fellingshausen

Seit 29. Okt. 2015 steht der Cardpoint-Automat an der MZH. Die Nutzerzahlen sind gut, liegen aber unter den Er-wartungen, auf denen die ver-traglichen Regelungen (siehe Video) beruhen. Kunden der SPK Wetzlar zahlen eine Ge-bühr von nur 50 Ct. Diese Konditionen sind bis Oktober 2018 zugesichert. Die BI regt an, das Engagement auf eine breitere Basis zu stellen mit folgenden Zielen: Auch Kund-en anderer Banken sollen in den Genuss der Niedrigge-bühren kommen. Voraus-setzung ist die Beteiligung der Banken am Engagement.

 

 

 

 


 

 

 

 


 


 

Die Zusagen der Sparkasse Wetzlar und des privaten Geldautomaten-Betreibers (Fa. Cardpoint), die Konditionen für Bargeldverfügungen trotz bisherigem Nicht-Erreichen der geplanten Nutzerzahlen bis mindestens Oktober 2018 zu bewahren, sehen wir als Entgegenkommen und einen Akt der Kulanz. Eine dauerhafte Platzierung des Automaten kann u.E. nur erreicht werden, wenn die Erwartungen
(=Kalkulationsgrundlagen)
erfüllt werden. Dies scheint aus heutiger Sicht nur möglich, wenn sich weitere Geldinstitute am Engagement beteiligen, also mehr Bürgerinnen und Bürger in den Genuss der sehr niedrigen Verfügungsgebühr von nur 50 Cent kommen.

Eine anlässlich des Brunnenfestes vom 26./27. August 2017 durchgeführte schriftliche, jedoch anonyme Befragung von bisherigen Nicht-Nutzern zeigt eine klare Tendenz.:
Wir konnten knapp 120 Meinungen u. Stellungnahmen bei Nicht-Nutzern (=überwiegend keine Kunden des Sparkasse Wetzlar) einholen.
Davon versichern rund 64%:

"Wir würden unser Bargeld am Geldautomaten Fellingshausen holen, wenn sich neben der Sparkasse Wetzlar auch andere Banken (= meine Bank) beim <Modell Fellingshausen> engagieren würden".


Dieser Trend ist Anlass für die Bürgerinitiative, erneut entsprechend aktiv zu werden. Vermutlich ein längerer Prozess, dessen Verlauf in erster Linie aber auch darauf basiert, dass von den bisherigen Nutzern der Automat weiterhin konsequent in Anspruch genommen wird.

Wir werden Sie u.a. in dieser Homepage informieren, sobald erkennbare Fortschritte in Sachen Zielerreichung festzustellen sind. Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an eine der nebenstehenden Kontaktadressen.

BI-Pavillon beim Brunnenfest in
Fellingshausen im August 2017.


Kontakte BI Geldautomat:
Gerold Rentrop
germar.ren@t-online.de
Helmut Mattig
helmut.mattig@freenet.de
Bianka Spohr
pumabc@gmx.de 





 


 










 

 

 

 



Automatensterben ist keine Bösartigkeit der regionalen Banken und Sparkassen
Durch die anhaltende Null- bzw. Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sind für die Geldinstitute die Zinserträge als z.T. wichtigste Einnahmequelle versiegt. Jedes Wirtschaftsunternehmen braucht Gewinne zur Existenzsicherung - folglich werden Kosten eingespart (z.B. Filial- u. Automatenabbau) und Gebühren neu eingeführt oder erhöht. Verantwortlich für die Gesamtentwicklung ist die so genannte "Group of Thirty", ein Zusammenschluss international agierender Finanzorganisationen, zu der u.a. auch der Präsident der EZB gehört. Eines der Ziele: Bargeldabschaffung, um z.B. die komplette Kontrolle über Sparvermögen u. Einlagen zu haben. Ein Mittel zum Zweck: Abbau von Geldautomaten, um Bargeld zu verknappen und den Verbraucher zur ausnahmslos bargeldlosen Bezahlung zu zwingen. Bitte schauen Sie sich unbedingt den Beitrag des ARD-Magazins "plusminus" v. 31.5.2017 an.


Das Automatensterben und damit die willkürliche Bargeldverknappung kann u.a. verhindert werden, wenn sich neue Modelle für den Betrieb von Geldautomaten etablieren. Das "Modell Fellingshausen" (s.o.) zeigt zumindest einen Lösungsweg, Bargeld für den Verbrauch-er weiterhin kostengünstig zugänglich zu machen. Die BI Geldautomat Fellingshausen hat daher am 10. Sept. 2017 die plusminus-Redaktion informiert mit der Hoffnung, dass diese Möglichkeit in einer der nächsten Sendungen aufgegriffen wird. Die Kosten für die Einzelbank sind gering; je mehr Banken sich beteiligen, um so günstiger ist die Belastung pro Bank. Wichtig dabei: Der private Automatenbetreiber arbeitet mit deutlich weniger Kosten als die Bank.

Warum aber wurde das brisante Thema von den maßgeblichen Parteien (auch zum Bundestagswahlkampf 2017) nicht aufgegriffen?
Hier könnte man ein klares Profil abstecken, denn es gibt nur klare Antworten: "Ja, wir wollen das Bargeld abschaffen" oder "Nein, wir wollen es nicht". Oder wird das Problem unter den Tisch gekehrt, weil die Zinspolitik der "Group of Thirty" den Abbau der Staatsverschuld-ung vereinfacht?
Was ist die Folge? - Populisten (und Euro-Gegner) nehmen sich der Sache an und versprechen Heilung. Warum werdet Ihr nicht wach,
ihr großen demokratischen Parteien?


Alle Bilder u. Videos auf dieser Seite: G.Rentrop

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